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Grenzen
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Die Reise beginnt. Das ganze Universum, die Welt, wie wir sie kennen, ist eine einzige große Leere. Es ist nicht das Nicht-Vorhandensein, auch kein Fehlen. Es ist eine große Leere. Mein Bewusstsein nimmt diese Welt wahr, zumindest einen kleinen Teil davon. Dieser Teil dringt durch meine Augen, meine Ohren und alle anderen Sinnesorgane in mein Hirn, passiert die Nervenbahnen über kleine elektrische Impulse, die kleine elektromagnetische Felder erzeugen.
Das funktioniert nur, solange ich lebe, solange Blut in mein Gehirn gepumpt wird und Lymphflüssigkeit die Nervenbahnen und einbettenden Gewebe umspült. Wenn das endet, wenn sich die Organe in Erde verwandeln, lösen sich auch diese elektrischen Stöme auf und mit ihnen all die Gedanken, die sie aufbauen und zu wunderbaren Kunstwerken integrieren. Endet das, endet damit auch die Wahrnehmung der Welt und weicht der Wahrnehmung der großen Leere. Da sich aber die Welt nicht ändert, nicht so sehr durch den Tod eines Individuums, muss sie, nimmt man die ewige Kontinuität an, schon vorher leer gewesen sein. All die wahrgenommene Materie, das Licht, die Gerüche und Geschmacke - alles ist die große Leere und kann mit lebendigen Sinnen aufgenommen werden, existiert aber auch angesichts des modernden Todes.
Hier beginnt die Reise. Denn genau so, wie ich in Länder vordringen kann, die ich noch nicht gesehen, gehört und gerochen habe, werde ich irgendwann einmal in diese Regionen vordringen, die mir bislang unbekannt sind. Und genau so, wie ich im Geiste die Reise in die fernen Regionen vorweg nehmen kann, vielleicht sogar ersetzen kann - manche Länder werde ich wohl nie besuchen - genau so kann ich diese einzigartige Reise in die unbekannten Gefielde im Geiste vorwegnehmen, die Wahrnehmung antizipieren und den Geist erforschen lassen, wovon noch niemand verlässlich berichten konnte.